Psychotherapie Angst


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Angst - Ein Begleiter des Lebens


Angst ist ein alltägliches Gefühl, das uns alle im Laufe unseres Lebens begleitet. Sie kann als Reaktion auf konkrete Bedrohungen auftreten, wie z.B. in einer Gefahrensituation, oder aber auch ohne offensichtlichen Auslöser entstehen. In beiden Fällen ist Angst eine natürliche und wichtige Reaktion des Körpers, die uns auffordert, aktiv zu werden und uns zu schützen.


Angst und Körpererleben



Funktionen von Angst



Angst löst eine Reihe von physiologischen und kognitiven Reaktionen aus, die uns auf Kampf oder Flucht vorbereiten. Diese Reaktionen werden vom autonomen Nervensystem gesteuert und umfassen:

Kognitive Symptome:

        Konzentrationsschwierigkeiten
        Verwirrung
        Gedankenkreisen,
        Befürchtungen
        Katastrophenphantasien

Verhaltenssymptome:

        Vermeidungsverhalten
        Rückzug
        Panikattacken

Körperliche Symptome

        Beschleunigung des Herzschlags
        Erhöhung der Atemfrequenz
        Muskelanspannung
        Schwitzen
        Übelkeit
        Schwindel


Behandlung Angst mit Psychotherapie


Angstthemen lassen sich üblicherweise gut behandeln. Die Therapie erfolgt in der Regel durch Psychotherapie. In der Psychotherapie lernen Betroffene, mit ihrer Angst umzugehen. Angst ist ein normales und wichtiges Gefühl.

Schutzfunktion:
Angst warnt uns vor Gefahren und hilft uns, diese zu vermeiden. Sie kann uns somit vor Schaden bewahren.

Motivationsfunktion:
Angst kann uns dazu antreiben, etwas zu unternehmen und unsere Ziele zu erreichen.

Lernfunktion:
Angst kann uns helfen, aus unseren Fehlern zu lernen und ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden.

Wann wird Angst zum Problem?
Angst wird dann zum Problem, wenn sie zu stark ausgeprägt ist, ohne realen Anlass auftritt oder unseren Alltag und unsere Lebensqualität einschränkt. In diesen Fällen kann Angst ein zu großer und lebensbestimmender Faktor werden.

"Angststörungen"

Die Angst stört einen im Leben.
Angststörungen sind die häufigste psychische Thematik in meiner Praxis. Zu den wichtigsten Angststörungen zählen:

Generalisierte Angststörungen sind durch anhaltende und übermäßige Sorgen und Befürchtungen gekennzeichnet. Betroffene leiden häufig unter Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und körperlichen Symptomen wie Unruhe und Muskelanspannung.

Panikattacken sind plötzliche und unerwartete Angstattacken, die mit intensiven körperlichen und seelischen Symptomen einhergehen. Betroffene haben oft Todesangst oder die Befürchtung, die Kontrolle zu verlieren.

Phobien: Phobien sind spezifische Ängste vor bestimmten Objekten oder Situationen. Zu den häufigsten Phobien zählen Höhenangst, Spinnenangst und Platzangst.