Coaching - Supervision


Karl Grabner Coaching Supervision Linz Freistadt Perg

Coaching


Zusätzlich zum Bereich Psychotherapie biete ich auch Coaching an. Die ursprünglich aus der Familientherapie stammende systemische Arbeitsweise ist als so genanntes Coaching auch in der Wirtschaft beheimatet. Auch als Coach gehe ich von der Eigenverantwortlichkeit von Menschen aus. Als Coach gebe ich keine Lösungen vor, sondern verstehe  mich als Gesprächs- und Interaktionspartner, der den Prozess der individuellen Weiterentwicklung eröffnet, erleichtert und begleitet.

 

Coaching ist eine Form individueller Prozessberatung im beruflichen Umfeld mit Blick auf die Ebene der Organisation, der Rolle, der Funktion, der Person und der individuellen Persönlichkeit. Ziel ist es, die individuellen Vorhaben sowie die persönlichen Kompetenzen des Klienten und die Anforderungen der Organisation an ihn als Funktionsträger zu reflektieren und zu einer Integration zu führen.

 

Die Ziele des Coaching werden ausschließlich vom Klienten bestimmt, der in der Regel den Coach frei wählt und auch finanziert. Häufig werden aufgrund von Spannungssituationen innerhalb des beruflichen Umfeldes solche qualifizierten Beratungsleistungen gesucht; aber auch persönliche Konfliktsituationen, die die Leistungsfähigkeit einschränken, oder Veränderungswünschen auf Seiten des Klienten können Anlass für ein Coaching sein. Systemisches Coaching verfolgt das Ziel, die Selbstorganisationsfähigkeit des Klienten wieder herzustellen, und knüpft dabei in direkter Weise an sein Handlungspotential an.

 

Der aktiv Handelnde entscheidet sich für einen bestimmten Schritt, zeigt eine ganz bestimmte Verhaltensstrategie gegenüber anderen - und verzichtet damit (unbewusst) auf andere Möglichkeiten, die er hätte wählen können. Das kann in Sackgassen führen. Systemisches Coaching erschließt dem Klienten dann neue Ideen und Handlungsoptionen - ganz im Sinne des ethischen Imperativs von Heinz von Förster: "Handle stets so, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst!"

 

Die persönlichen Zielsetzungen und Entscheidungen des Klienten sind meist eng mit dem organisatorischen Umfeld vernetzt, so dass eher eine systemische als eine individuumzentrierte Sichtweise hilfreich ist: Der Kontext und seine Vernetzung rangieren hier vor den psychologischen Eigenschaften. Das legt nahe, die Organisationsstruktur und die Unternehmenskultur neben den persönlichen Ressourcen und Kompetenzen des Klienten entscheidend zu berücksichtigen. Denn im Rahmen der Organisation oder sonstiger Kontextbedingungen eröffnen sich Möglichkeiten oder stellen sich Hindernisse für eine befriedigende Entwicklung.

 

Zu einem guten Coaching gehört es, mit dem Klienten die zu erwartenden Auswirkungen von gewünschten Veränderungen zu prüfen und ihre Bedeutung für das berufliche und familiäre Umfeld des Klienten zu reflektieren, um so über einen längeren Zeitabschnitt einen erfolgreichen Veränderungsprozess zu gestalten. Die erlebte Zufriedenheit des Klienten mit dem Erreichten ist in der Regel ein klares Signal für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Coach und markiert das Ende des Coaching-Prozesses. (aus DGSF, 26.7.2018)


Karl Grabner Coaching Supervision Linz Freistadt Perg

Supervision


Supervision ist eine Beratungsmethode für viele Herausforderungen im beruflichen Kontext und der Organisationsentwicklung.

 

Ziel von Supervision ist es, im Einzel- oder Teamsetting die TeilnehmerInnen zu befähigen, vorhandene Problemstellungen und Herausforderungen konstruktiv zu bewältigen.

 

In meiner Rolle als Supervisor biete ich einen Rahmen für die Arbeit an der Biografie und Sozialisation der TeilnehmerInnen, mit dem Ziel der Selbsterkenntnis, wie die eigene Persönlichkeit im Arbeitsumfeld wirkt, an. Es dient zur Reflexion und Erweiterung ihres Rollen - Verhaltens. Die theoretischen, pragmatischen und persönlichen Bezüge, die zum beruflichen Selbstverständnis führen, insbesondere die Frage, wie selbstständig Anwendungswissen erworben werden kann, ist ein weiteres mögliches Beratungsfeld in einer Supervision. Es dient zur Förderung ihrer persönlichen und sozialen Kompetenzen oder um Konflikte zu bearbeiten.

 

Das berufliche Beziehungsverhalten gegenüber KundInnen, KlientInnen, MitarbeiterInnen, KollegInnen, Vorgesetzten/Führungskräften und anderen SupervisionsteilnehmerInnen ist ebenso ein möglicher Themenbereich für eine Supervision. Supervisorinnen geht es dabei unter anderem darum, den Fokus auf  gegenseitige Rollenzuschreibung bzw. Rollenklärung, sowie auf Macht- und Abhängigkeitsthemen zu lenken.

 

Es geht zusätzlich um die Förderung von Konfliktlösungskompetenz, der Fähigkeit zur Balance von Ambivalenzen und um den situationsgerechten Umgang mit eigenen (beruflichen) Ansprüchen. Supervision erweitert die Möglichkeiten im Denken und Handeln.

 

Der Einfluss der Institution auf SupervisandInnen, Ansprüche an die Arbeit und eine Internalisierung dieser Ansprüche oder eine Abgrenzung dagegen, können ebenso Inhalt einer Stunde sein. Es dient der Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und zur Prävention von Burnout und Mobbing. In Summe ist es eine Form der Qualitätssicherung in Organisationen und eine Möglichkeit zur Organisationsentwicklung.

 

Neben reflektiven Gesprächen nutze ich in Supervisionen alle weiteren Methoden aus der Sytemischen Therapie (u.a. Familienbrett, Genogrammarbeit, Methapern) und visualisiere gerne den Prozess bzw. den Inhalt mit.

 

Ich freue mich auf eine Kontaktaufnahme von Ihnen und Sie als Supervisor oder als Coach bei einem oder mehreren Terminen begleiten zu dürfen!